In Marokko gibt es neben orientalischen Städten, leckerem Essen, Sonne und Meer auch viele Möglichkeiten für Wanderungen und Trekkingtouren. Schneebedeckte Berge und bewaldete Täler im Atlasgebirge, karge Wüstenlandschaften in der Sahara und bizarre Felslandschaften entlang der Küste machen Marokko zu einem unglaublich vielseitigen Reiseziel für jeden Outdoor-Fan.

Trekkingtour
Strecke
Dauer
Höhenmeter
Mount Toubkal
Ourika Tal7 km2:30h400
M'Goun Trek
Jebel Sahro Trek
Anti Atlas Trek
Jebel Sirwa Trek
Tizi-n-Tamert Pass9:00h
Jasis Tour durch Imlil

Wandern in Marokkos Bergwelt

Atlasgebirge

Das Atlasgebirge zieht sich über 2300 Kilometer über Marokko, Algerien und Tunesien. Der Atlas gliedert sich dabei in acht Gebirgsketten, von denen denen die folgenden sechs in Marokko liegen:

  1. Rif-Gebirge an der Mittelmeerküste von Marokko
  2. Mittleres Altasgebirge im Zentrum von Marokko
  3. Hohes Altasgebirge im Südlichen Zentrum von Marokko
  4. Antiatlas
  5. Jbel Sirwa
  6. Jbel Sarhro

Rif-Gebirge

Das Rif-Gebirge ist bei ausländischen Wanderurlaubern ein eher weniger bekanntes Trekkingziel. Dagegen ist die Region im Norden von Marokko bei einheimischen Wandern und vor allem Familien sehr beliebt. Von Chefchaouen gibt es diversen Möglichkeiten für Tageswanderungen. Für mehrtägige Trekkingtouren bietet sich der Talassemtane Nationalpark an.

Hohes Atlasgebrige

Im hohen Atlasgebirge tront majestätisch der Jbel Toubkal – mit 4167m der höchste Berg nordafrikas. Im Sommer kann der Jbel Toubkal von Imlil in zwei bis drei Tagen bestiegen werden. In den Wintermonaten ist eine Besteigung zwar möglich, aber nochmal deutlich Schwieriger. Imlil ist außerdem ein guter Ausgangspunkt für verschiedene Tageswanderungen.

Jbel Sirwa

Der Jbel Sirwa liegt zwischen dem hohen Atlas und dem Antiatlas. Die Landschaft vulkanischen Ursprungs und geprägt von felsigen Steilhängen und massiven Schluchten. Der Gipfel liegt auf 3304 m und ist ein anspruchvoller Aufstieg. Dieser Teil des Atlasgebirges ist deutlich weniger touristisch erschlossen als der hohe Atlas und eine interessante Alternative zum 50 Kilometer entfernten Jbel Toubkal.

Jbel Sarhro

Der Jbel Sarhro ist eine gute Alternative zum hohen Atlasgebirge, da die Temperaturen etwas milder sind und die Wege weniger Anspruchsvoll sind. Der höchste Gipfel ist der Amalou n’Mansour mit 2712m deutlich niedriger als der Toubkal, wodurch das Risiko an der Höhenkrankheit zu leiden deutlich geringer ist.

Ifrane Nationalpark

Der Ifrane Nationalpark liegt im mittleren Atlasgebirge und gilt als “kleine Schweiz” Marokkos. Besonders im Frühjahr und Herbst blühen die Zedernbäume auf den Hügeln in voller Blüte. Der Nationalpark ist zudem eines der wenigen Schutzgebiete der vom aussterben bedrohten Berberaffen.

Paradise Valley

Vom beliebten Ferienort Agadir an der Westküste von Marokko ist es nicht weit zum Paradise Valley – einer üppigen Oase, die nicht weit im landesinneren liegt. Die von Palmen gesäumte Schlucht folgt dem Fluss Tamrhakht bis ins 60km entfernte Imouzzer des Ida-Outanane. Tipp: Von Imouzzer des Ida-Outanane können die Wasserfälle von Cascades über einen 3 Kilometer langen Wanderweg erreicht werden.